Unsere Reise nach Berlin – Tag 3

Am dritten Tag wollten wir zuerst zur East Side Gallery, einem Streifen, an dem noch ein ca. 1316 m langes Stück der Mauer steht. Dieses Mauerstück fällt besonders durch seine teilweise recht schönen Grafitis auf, die von 118 Künstlern aus 21 Ländern im Jahr 1990 aufgebracht wurden. Die East Side Gallery verläuft entlang der Mühlenstraße zwischen Ostbahnhof und der schönen Oberbaumbrücke.

Das zweite Ziel des Tages bildetet nun die ganz in der Nähe liegende und von der East Side Gallery gut sichtbare  Oberbaumbrücke. Diese aus roten Steinen gefertigte Brücke fällt durch ihre Farbe und Bauform schon auf. Die Brücke verbindet die Stadtteile Friedrichshain und Kreuzberg.

Nach kurzem Aufenthalt mussten wir uns nun aber sputen, denn wir wollten unbedingt um 15 Uhr in der Archenhold-Sternwarte sein, die im Treptower-Park in Berlin-Treptow liegt. An jedem Mittwoch um 15 findet hier eine Führung statt, die mit dem Besuch des Sonnenobservatoriums endet. Hier hat der Besucher, falls er an diesem Tag Glück hat und draußen die Sonne scheint, einen direkten Blick auf diese zu werfen und deren Sonnenflecken zu sehen. Bei Bewölkung gibt es an diesen Tag dann halt nur ein Video zu sehen. Aber zu uns war an diesem Tag Petrus gnädig und wir konnten uns die Sonne genau anschauen.

Noch ein besonderer Hinweis. Das Besondere an dieser Sternwarte ist der große Refraktor, das längste bewegliche Fernrohr der Welt. Wenn man dieses Fernrohr auf der Ferne betrachtet, würde man eher an eine Kanone denken als an ein astronomisches Werkzeug.

Als nächste Station stand nun der berühmte Checkpoint Charlie auf dem Programm, der an der Friederichstraße an der Grenze der Stadtteile Ost-Berliner Bezirk Mitte und dem West-Berliner Bezirk Kreuzberg liegt. Dieser Kontrollpunkt wurde 1961 infolge des Mauerbaus eigerichtet. Berühmt wurde dieser Kontrollpunkt erst am 27. Oktober 1961, als sich an dieser Stelle russische und amerikanische Panzer gefechtsbreit gegenüber und die Welt am Rande eines neuen Weltkrieges stand standen.

Weiter ging es in Richtung  Alexanderplatz im Ortsteil Mitte, wo der Berliner Fernsehturm steht, den die Bevölkerung aufgrund seiner Bauform auch liebevoll „Telespargel“ getauft hatte. Unterhalb des Turmes liegt auch das Rote Rathaus, das dank seiner roten Klinkerfassade diesen Namen erhielt. Dieses Rathaus ist heute Sitz des Senats und des regierenden Bürgermeisters von Berlin, der zur Zeit Klaus Wowereit (SPD) ist.

Wenn man am vom Alexanderplatz kommend am Roten Rathaus vorbei läuft, gelangt man in das Nikolaiviertel. Dies ist das älteste Viertel von Berlin und wurde erstmals im Jahre 1200 erwähnt.

Danach machten wir kurz einen Abstecher zur Museumsinsel und von dort aus begaben wir uns zum Holocaust-Mahnmal, welches in der Nähe des Brandenburger Tores direkt neben der amerikanischen Botschaft liegt. Das „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ wurde zwischen 2003 und 2005 auf einer Fläche von ca. 19000 qm angelegt. Das Konzept wurde vom amerikanischen Architekten Peter Eisenman entwickelt.

Die letzte Station des Tages war das auch ganz in der Nähe liegende Sony-Center, welches eine Fläche von etwa 26000 qm besitzt, im Ortsteil Tiergaten liegt und am 20. Januar 2000 eröffnet wurde. Hier aßen wir zu Abend und ließen den Tag langsam ausklingen, denn morgen ist unser letzter Tag in Berlin …

Zusatzinformationen findet ihr unter:

An dieser Stelle möchte ich noch auf den entsprechenden Blogbeitrag meiner Begleiterin hinweisen:
Berlin – Tag 3

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