Extraschicht 2011 erfolgreich beendet!

Die Zeche Carl in EssenAn diesem Samstag fand wie in den Jahren zuvor wieder die Extraschicht statt. Die Extraschicht ist ein kulturelles Ereignis und Kulturfest für Jung und Alt in der Nacht, welches im gesamten Ruhrgebiet an 47 Spielorten  zwischen Duisburg und Dortmund stattfindet. Diese ist übrigens auch als Nacht der Industriekulturen bekannt.

Wie heute auf der offiziellen Webseite der Veranstalter vermeldet wurde, haben rund 200000 Gäste diese Veranstaltung besucht und toppten damit den Besucherrekord vom Vorjahr der Kulturhauptstadt 2010.

In diesem Jahr haben wir uns natürlich wieder im Vorfeld eine spezielle Route für diese Nacht ausgesucht. Start war in diesem Jahr die Zeche Carl in Essen-Altenessen, wo wir uns eine Zeit lang aufhielten und die dort gebotenen Attraktionen zu bestaunen.

Der Bernepark in BottropAnschließend bestiegen wir einen der für den heutigen Abend eingesetzten 160 Sonder-Shuttlebusse, die Kreuz und Quer zwischen den Spielorten verkehrten.

Unser zweites Ziel war der Bernepark in Bottrop, welcher bis vor einigen Jahren noch eine Kläranlage war (Bild, links). Diese Parkanlage wurde im Rahmen der Emscherkunst 2010 im Jahr der Kulturhauptstadt 2010 angelegt.

Hier sollte in der Dunkelheit ein pyrotechnisches Ereignis mit Tanz in einem der ehemaligen Klärbecken stattfinden. So lange wollten wir aber nicht warten, da noch einige Stationen auf unserer heutigen ToDo-Liste standen.

Nebenbei möchte ich noch bemerken, dass wir an diesem Abend an verschiedenen Spielorten diverse uns bekannte oder (noch) unbekannte Geocacher und ein paar Funkamateure trafen, mit den wir natürlich auch ein bisschen plauderten.

Innenhafen in DuisburgUnsere nächste geplante Station sollte der Innenhafen von Duisburg sein, den wir mittels Bus über Oberhausen Hauptbahnhof erreichen sollten. Die Busse waren proppenvoll und die Fahr vom Oberhausener Hauptbahnhuf bis zum Innenhafen in Duisburg dauerte geschlagene 50  Minuten. Viel Zeit also, die wir so auf dem Weg verloren hatten. Macht nichts, denn daran konnten wir eh nichts mehr daran ändern.

In Duisburg vor Ort angekommen schauten wir uns erst einmal um. Auf beiden Uferseiten waren Attraktionen und Biergärten aneinander gereiht und das auf einer Strecke von schätzungsweise 2 km. Die einzelnen Uferabschnitte der Promenade sahen natürlich durch ihre verschiedenartige Beleuchtungen recht schön aus, wie man auf dem rechten Foto glaube ich schön erkennen kann.

Blue Man im Duisburger InnenhafenAuf der Zwischenbrücke trafen wir auch auf einen speziellen Künstler, welcher sich total blau gekleidet und bemalt hat und mit langsamen Schritten über die Promenade lief (Bild, links).

Hier im Hafenbereich solle übrigens zu späterer Stunde noch ein Feuerwerk  veranstaltet werden, welches wir aber aus Zeitmangel nicht mehr abwarten wollten. Wir schauten uns auf der Promenade noch ein wenig um und lauschen den zahlreichen verschiedenen musikalischen Darbietungen und bestaunten noch die große Giraffe, welche komplett aus Legosteinen gefertigt war.

Danach machten wir uns auf den Weg um Duisburger Hauptbahnhof, wo wir den Regionalexpress in Richtung Essen nehmen wollten. Unser Ziel war es, direkt an der Zeche Zollverein in Essen aus zusteigen. Leider bemerkten wir erst im Zug, dass dieser erst wieder in Gelsenkirchen halten würde.

Historische Straßenbahn in EssenAuch egal, denn dann steigen wir dort aus und halten hier Ausschau nach den historischen Straßenbahnen, die hier angeblich an diesem Abend verkehren sollten. Da wir keine sahen, machten wir uns mittels moderner Straßenbahn auf den Weg zurück nach Essen und zur Zeche Zollverein.

Hier hatten wir dann endlich Glück und konnten zumindest die jüngste der drei Oldies am Haltepunkt erwischen (Bild, rechts). Hier können wir uns aber auf den 13. August 2011 freuen, denn dann fahren diese Bahnen wieder durch Essen. Das aber nur am Rande. Mehr Infos unten im Anhang.

Auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zollverein, welches zur Europäischen Route der Industriekultur gehört, wollten wir den Abend ausklingen lassen und uns die dort gebotenen Attraktionen noch einmal anschauen.

Uns gefielen besonders die Licht- und Feuerinstallationen auf dem Gelände neben dem Förderturm, die in der Dunkelheit recht mystisch wirkten.

Lichtinstallationen auf der Zeche Zollverein

Zum Schluss wollten wir noch auf das Riesenrad in der Kokerei, doch dieses wurde gerade wegen der schon recht fortgeschrittenen Zeit geschlossen. Das war dann das Stichwort für uns und wir beendeten an dieser Stelle den Abend.

Uns hat es riesig Spaß gemacht und man freut sich schon aufs nächste Jahr. Dann aber wird unsere Planung wohl nicht so umfangreich ausfallen wie in diesem Jahr. Auf Wiedersehen zur Extraschicht 2012.

Weitere Informationen:

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