Ausflug zur Halde Rheinelbe

Das schöne Wetter am beginnenden letzten Wochenende habe ich mal wieder für einen Ausflug genutzt. Also habe ich mich aufgemacht und eine Radtour zur Halde Rheinelbe und dem Skulpturenwald gemacht, die sich beide Gelsenkirchen-Ückendorf befinden. Ich wollte zuvor noch einen Abstecher zum Landschaftspark Mechtenberg und dem Bismarckturm machen. Dieses habe ich dies auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, da dort noch ein paar nicht gefundene Geocaches auf mich warten.

Starten wir also hier unseren kleinen Rundgang. Unterhalb der Halde Rheinelbe befindet sich in einem kleinen Waldstück der Skulpturenwald des in Recklinghausen geborenen und 2008 verstorbenen Künstlers Hermann Prigann.

Über Wege, die spiralförmig um die Halde laufen, gelangt man zur oberen Ebene. Oben angekommen steht man vor einem weiteren Hügel, der bequem über eine Treppe bestiegen werden kann und ein weiteres Kunstwerk beherbergt.

Die Himmelstreppe, ein 10 m hoher Haufen aus gestapeltem Betonteilen und ebenfalls eine Arbeit von Hermann Prigann, ragt auf dem Gipfel des Hügels auf dieser Halde empor. Über eine lange Treppe, die sich auf der Südseite der Halde befindet, gelangt man zu diesem Kunstwerk (Bild rechts).

In der Mitte dieses Kunstwerkes befindet sich ein Spalt, durch den man in einen kleinen Zwischenraum im inneren des Steinhaufens kommt (allerdings nicht besonders viel Spielraum in der Breite).

Bei gutem Wetter hat man von diesem Plateau hier einen hervorragenden Blick auf die Umgebung und die Nachbarstädte. Also hat man von hier aus die beste Gelegenheit, ein Panoramafoto zu erstellen.

Ein Tipp an alle Geocacher: Dort oben befindet sich auch die Dose des Tradi-Caches „Himmelsleiter“ (GCZD7A), in dessen Logbuch ihr euch gleich eintragen könnt. Manchmal ist es aber nicht leicht, hier einen wirklich muggelfreien Moment zu erwischen. Ihr solltet auch unbedingt den Hinweis beachten!

Eine Besonderheit dieser Halde sollte nicht unerwähnt bleiben. Die Halde Rheinelbe gehört zu den sogenannten brennenden Halden, wovon es hier im Ruhrgebiet noch mindestens sieben gibt.

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