Rückblick auf die „SchachtZeichen“

Nun ist, nach achttägiger Aktion und nachdem auch der letzte gelbe Ballon eingeholt ist, das Ereignis „Schachtzeichen“ im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 vorbei.

Wir erinnern uns: Im Zeitraum zwischen Samstag, 22. Mai 2010 und Sonntag, 30. Mai 2010 wurden überall im Ruhrgebiet gelbe Ballons, die an einem circa 80 m langen Seil befestigt waren, in den Himmel gelassen. Diese Aktion des Bochumers Volker Bandelow soll die Stellen markieren, wo in der Vergangenheit einmal Zechen standen.

Anhand der Ballons kann der Besucher sehr anschaulich sehen, wie viele Zechen es früher mal im Ruhrgebiet gab und wo diese standen. Einen besonders schönen Blick auf diese Ballons erhält man, wenn sich der Betrachtungsstandort auf eine der begehbaren und heute begrünten ehemaligen Abraumhalden befindet, die im gesamten Ruhrgebiet anzutreffen sind. Ich hatte für meine Beobachtungen die Schurenbachhalde in Essen-Altenessen und die Halde Beckstraße mit dem Tettraeder in Bottrop gewählt.

Eine besondere Aktion fand unter dem Titel „NachtSchachtZeichen“ statt, die am Montag, 24. Mai, Freitag, 28. Mai und Samstag, 29. Mai 2010 zwischen 22 Uhr und 01 Uhr stattfanden. In diesem Zeitraum wurden die Ballons, in dessen Innerem sich eine Glühlampe befand, auch zwischen 22 Uhr und 01 Uhr in den Himmel gelassen und leuchteten dort aus dem Nachthimmel. Weil der Montag sehr windig war und die Freigabe für die Ballons erst spät kam, wurde der zusätzliche Tag (Freitag, 28. Mai 2010) eingefügt.

Schade war, dass das Wetter besonders in den letzten Tagen nicht mitspielte und viel Regen und Wind bescherte. Somit mussten die Ballons am Boden bleiben oder durften nur bis auf eine geringe Höhe, meist 30 m, hinauf gelassen werden.

Eine Auswahl an Fotos von diesem Ereignis findet ihr übrigens in meinem Web-Fotoalbum unter der Rubrik „Ruhr 2010 – Kulturhauptstadt Europas„.

Mein Fazit:
Insgesamt fand ich diese Aktion sehr gelungen. Kunst, Kultur und Geschichte wurden hier in Einklang gebracht und waren für jeden Bürger verständlich. Außerdem konnten auswärtige Besucher so schön erkennen, wie viele Zechen es einmal an der Ruhr gab.

Hier noch einmal die Webseiten zum Thema:

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