Meine Reise nach Norden-Norddeich – Tag 5

Toms Profil (links)Leider stellte sich das Wetter beim Aufstehen nicht so positiv war. Ich sah am Fenster, dass es in der Nacht oder am frühen Morgen wohl etwas geregnet hatte und zudem der Himmel grau war. Damit konnte ich dann wohl die eigentliche Planung für diesen Tag vergessen. Ich hatte heute nämlich geplant, einen Ausflug zur Insel Juist zu machen. Da im Gegensatz zu Norderney diese Insel tidenabhängig ist und dadurch die Fähre nur bei Flut dorthin fährt, wollte ich stattdessen den stündlichen Shuttleservice mit einem Kleinflugzug wahrnehmen. Man ist dann schon nach ca. 5 bis 10 Min Flugzeit vor Ort. Dieses Thema verschiebe ich dann also erst mal auf (vielleicht) Freitag.

Stattdessen werde ich den ungemütlichen Tag heute mal im Museum in Utlandshörn verbringen. Das ist von mir aus nicht weit – knapp 9 km. Dort gibt es zwei interessante Ausstellungen für mich.

Zuerst will ich die Ausstellung „Geistige Wesenswelten“ besuchen. Dort werden an die hundert Fotos von (wie mache Menschen glauben!) Geistwesen, Energie- und Lichterscheinungen gezeigt. Also Fotografien, die erst beim Betrachten des Bildes „etwas“ zeigen, was vorher nicht da war oder man bei der Aufnahme nicht gesehen hat. Ich selbst habe schon ein paar Fotos dieser Art in meiner Sammlung. Natürlich gibt es dafür ganz natürliche und physikalische Erklärungen, die ich als Hobbyfotograf mit vielen Jahren Erfahrung bereits kenne. Ich selbst besitze ein Foto, auf der eine seltsame Lichtgestalt zu sehen ist. Aufgenommen habe ich dieses Bild dazu auch noch in einer alten Burg. Ist dort etwa das Burggespenst zu sehen? 😉 Aber nett anzusehen sind diese Bilder auf jeden Fall schon und es gelingt immer wieder die (unwissenden) Leute damit zu verblüffen.
Mehr Infos: http://www.noordway.de/geistige-wesenswelten/

Eine weitere Ausstellung beschäftigte sich mit dem berühmtesten Mordopfer der Geschichte – dem Gletschermann Ötzi. Hier werden Fundstücke gezeigt, die man bei der ca. 5000 Jahre alten mumifizierten Leiche gefunden hatte.
Mehr Infos: http://www.noordway.de/der-otzi/

Ausstellung Nummer drei zeigt Fotografien von Höhlenzeichnungen, die Fotograf Heinrich Wendel in verschieden Höhlen in Europa gemacht hat. Dabei kann man auch die Entwicklung dieser Zeichnungen von der einfachen Strichzeichnung bis zum Bild mit Schattierungen sehen und so die Entwicklung der damaligen Höhlenmenschen sehen. Ein besonderer Clou ist, dass man diese Ausstellung nur in dunkeln Räumen sehen kann. Mit einer Taschenlampe, die der Besucher am Eingang bekommt, soll so der Eindruck einer dunklen Höhle entstehen.
Mehr Infos: http://www.noordway.de/bilder-im-dunkeln/

Die Ausstellung „Funktechnisches Museum“ befasst sich mit der Geschichte der legendären Küstenfunkstelle Norddeich Radio – DAN, die bis vor wenigen Jahren noch an dieser Stelle den Kontakt zu allen Schiffen der Weltmeere hielt und Kontakt mit den Lieben daheim ermöglichte. Einer Interessengruppe aus Funkamateuren gelang es in dem Gebäude der ehemaligen Empfangsfunkstelle ein Museum zu einzurichten, bei der wirklich alte Schätzchen und Überbleibsel der Funkstelle ausgestellt sind. Außerdem befindet sich in einem der Räume die Clubstation des Museums (DA0NR), wo täglich Funkbetrieb mit Funkamateuren der ganzen Welt dem interessierten Besucher demonstriert wird. Für mich ist das schon interessant weil ich selbst Funkamateur  bin, mich also intensive mit der Funktechnik befasse und im Rahmen einer Besichtigungstour im Jahre 1988 diese Seefunkstelle noch selbst in Betrieb gesehen hatte.
Mehr Infos: http://www.funktechnisches-museum-norddeich-radio.de/
und http://www.noordway.de/funktechnisches-museum/

Den restlichen Tag wollte ich dann eigentlich noch ein bisschen fürs Cachen verwenden, da ich dies in meinem gesamten Urlaub noch nicht getan habe und hier die eine oder andere Dose noch auf mich wartet. Leider fing es kurz nach meiner Ankunft im Quartier wieder an zu regnen und ich legte dies für heute auf Eis. Warten wir auf einen besseren Tag.

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